Von Gerald Beyrodt
Ich schreibe gerade Nachrichten nach Berlin – an Menschen, die von dem Anschlag auf das Umspannwerk in Lichterfelde am Teltowkanal betroffen sein können. Einige Jahre habe ich dort gewohnt und bin am Teltowkanal spazieren gegangen. Jetzt lebe ich hundertere Kilometer entfernt, Ich frage mich, wer alles in der Notunterkunft leben muss und ob meine Nachricht per Handy oder E-Mail überhaupt ankommt. Solche Nachrichten „Wie geht es dir? Sind Menschen aus deinem Umfeld betroffen? Bist du selbst betroffen?“ kenne ich gut. Sonst schreibe ich sie immer nach Israel oder nach terroristischen Anschlägen auf Synagogen.

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