So richtig glatt läuft sie selten, die Kommunikation zwischen jüdischen und nicht jüdischen Deutschen. Wie sollte es anders sein? Für die meisten ist man der „erste lebendige Jude“, den sie treffen. Was schon mal eine wichtige Frage beantwortet: Ja, es gibt lebendige Juden in Deutschland, deren Muttersprache Deutsch ist. Weitere Antworten: Ja, Jüdinnen und Juden freuen sich durchaus ihres Lebens. Nein, man muss keine lange Gesichter bekommen, wenn vom Judentum die Rede ist. Und, nein, dass sich der Nahostkonflikt in den nächsten fünf Minuten beim Kaffee lösen lässt, das ist nicht sehr wahrscheinlich.
Neueste Beiträge
Schreiben und Schreiben lassen
Mal bin ich Autor, mal bin ich Redakteur. Mal schreibe ich Texte, mal sehe ich sie durch. Mal nehme ich Verbesserungen vor, mal ärgere ich mich über die Verbesserungen anderer.…
weiterlesenSchon cool: Bei Hitze ins Museum?
Von Gerald Beyrodt Neulich haben wir uns in der Kulturredaktion ein tolles Thema ausgedacht. Wenn es so furchtbar heiß ist, können wir den Menschen gut das Museum oder die Philharmonie…
weiterlesenSchnatterzone
Von Gerald Beyrodt Ich finde die Debatte um Scheck, von Kürty und die „Schnatterzone der Damentoilette“ richtig gut, auch wenn ich ziemlich viele männliche Schnatterzonen kenne und das Feuilleton möglicherweise…
weiterlesen