So richtig glatt läuft sie selten, die Kommunikation zwischen jüdischen und nicht jüdischen Deutschen. Wie sollte es anders sein? Für die meisten ist man der „erste lebendige Jude“, den sie treffen. Was schon mal eine wichtige Frage beantwortet: Ja, es gibt lebendige Juden in Deutschland, deren Muttersprache Deutsch ist. Weitere Antworten: Ja, Jüdinnen und Juden freuen sich durchaus ihres Lebens. Nein, man muss keine lange Gesichter bekommen, wenn vom Judentum die Rede ist. Und, nein, dass sich der Nahostkonflikt in den nächsten fünf Minuten beim Kaffee lösen lässt, das ist nicht sehr wahrscheinlich.
Neueste Beiträge
Wenn plötzlich alles Sinn ergibt in der liberal-jüdischen Welt
Erst habe ich die Sache wirklich nicht verstanden. Dass es neben dem Rabbinatsgericht der Allgemeinen Rabbinerkonferenz ein zweites Beit Din, das so genannte Zentrale Liberale Beit Din, geben sollte, erschien…
weiterlesenWenn Gespräche schwierig werden
Arthur ist ein Freund. Ich verdanke ihm was. Und manchmal ist es schwer, sich zu unterhalten. Von Gerald Beyrodt Ich habe auf ein nettes Treffen mit meinem Freund Arthur gehofft.…
weiterlesenSchreiben und Schreiben lassen
Mal bin ich Autor, mal bin ich Redakteur. Mal schreibe ich Texte, mal sehe ich sie durch. Mal nehme ich Verbesserungen vor, mal ärgere ich mich über die Verbesserungen anderer.…
weiterlesen